Insula - Kirche in Strub (Bischofswiesen)

Am 6.5.1951 wurde das damals so genannte "Evangelisch-Lutherische Altenheim" in der Strub feierlich eingeweiht. Bei diesem Festakt in Anwesenheit zahlreicher hochrangiger Ehrengäste wurde auch die Insula-Kirche ihrer Bestimmung übergeben.Die Insula war im III. Reich eine BDM-Schule und diente nach 1945 überwiegend lettischen Flüchtlingen als Herberge.
Die heutige Insula-Kirche war ursprünglich eine Turnhalle und wurde dann zur Kirche umgebaut. Die regelmäßigen Sonntagsgottesdienste werden heute für Heimbewohner, die am Kirchgang verhindert sind, auch auf ihre Zimmer übertragen.
Die beherrschenden Wandmalereien im Kirchenraum wurden bis Ende 1950 durch Erich Gindler geschaffen. Sie sind etwas gewöhnungsbedürftig- v.a. durch die riesigen Gestalten, die Farbgebung und die teilweise strengen, fast harten Gesichter. Erich Gindler gehörte nach dem Krieg zu den ersten Flüchtlingen, die in der Insula eine Bleibe gefunden haben. Die lettischen Mitbewohner waren seine "Modelle". Die einzelnen Personen hier tragen Züge seiner Mitmenschen. Sie alle waren geprägt von einem schweren Schicksal und das ist sicher mit ein Grund dafü, dass die Bilder so herb wirken.

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20.11.2009
"Schnee von gestern" als Weihnachtsgeschenk für die Mitarbeiter
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15.03.2009
200(0) Jahre Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern - Geschenktausch in der Insulakirche
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19.10.2008
Festgottesdienst zur 60-Jahr-Feier des Dekanats Traunstein mit Ehrung besonders verdienter Mitarbeiter - Bericht des Berchtesgadener Anzeigers
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